Nachhaltige Wirtschaft

  • Die Rechtsordnung der Weltwirtschaft

    Bereits der Begründer der klassischen Nationalökonomie, der Moralphilosoph Adam Smith (1723-1790), hielt es für selbstverständlich, dass wirtschaftliches Handeln bewusste sorgfältige Regulation erfordert, um dem Allgemeinwohl gerecht zu werden und nicht außer Kontrolle zu geraten. Um zuverlässig abschätzen zu können, was politisch und wirtschaftlich angemessen und geboten ist, sind Kenntnisse und Einsichten zu den Naturgegebenheiten in Form naturwissenschaftlicher Bildung unverzichtbar. Wo es an solcher Bildung mangelt, wird quasi im Blindflug gehandelt. Zwangsläufig führte dieser Mangel zum Verheeren der Erde, in zunehmende kriegerische Auseinandersetzungen, in die heutige Globalisierungskatastrophe.

  • Die UNO ist kompetenter als Merkel/Sarkozy; unter ihrem Rettungsschirm können zukünftig alle unbesorgter leben 

    Die finanziellen Rettungsbemühungen der Europäischen Zentralbank EZB waren stets umstritten. Das liegt u.a. daran, dass diesem Ansatz nicht eindeutige naturwissenschaftliche Klarheit zugrunde liegt, so wie sie in der Mathematik und Physik möglich ist,  sondern eine Art von Glaubenslehre, die sich allzu leicht als Irrglauben oder Aberglauben erweisen kann. Max Weber hatte aufgezeigt, dass die kapitalistische Wirtschaftslehre auf religionssoziologischen Grundlagen beruht. Können Auslegungsweisen der Bibel eine zuverlässige Basis für heutige Wirtschafts- und Finanzpolitik sein? Davon auszugehen, fällt heutigen Unternehmer*innen eher schwer. Demgegenüber war das für den Begründer der modernen Nationalökonomie, Adam Smith, ganz selbstverständlich gewesen.

  • Die Logik optimaler Kooperation

    Die Organisationen der Vereinten Nationen wurden gegründet, damit weltweit bestmöglich für das menschliche Wohl gesorgt wird – für common wealth and public health. Dementsprechend fallen der Politik, der Wirtschaft und dem Finanz-, Rechts-, Gesundheits- und Bildungswesen die Aufgabe zu, optimal miteinander zu kooperieren, um allen Menschen zu befriedigender Lebensqualität zu verhelfen. Das erfordert Regulierungsmaßnahmen (= Regeln und deren Einhaltung). Zu sorgen ist dafür, dass diese Regelungen weder zu bürokratisch-starr noch zu unverbindlich-offen gestaltet werden. Weil das dazu Hilfreiche allzu oft noch nicht klar genug herausgestellt und öffentlich bekanntgemacht wurde, kam es zu verheerenden Schwierigkeiten und Überforderungen von Mitarbeiter*innen im Hinblick auf ihre eigenen Fähigkeiten und Vorgehensweisen.

  • Der Ausweg aus der Globalisierungs- und Finanzkrise

    Seit dem „Fall der Mauer“ (1989/90) konnten westliche Wirtschaftsunternehmen ihre Erfolgsrezepte weltweit recht ungehindert anwenden. Heutzutage scheint der höchste Wert darin zu bestehen, großzügig über finanzielle Mittel verfügen zu können. Mit Macht und Geld scheint alles machbar zu sein, auch für staatliche Regierungsinstanzen. Dagegen spricht, dass sich die konkreten Folgen solcher Steuerungspolitik nicht im Voraus zutreffend abschätzen lassen. Deshalb wird das Beabsichtigte allzu häufig verfehlt. Demgegenüber beruht das Konzept der Vereinten Nationen zu verantwortungsbewusstem Umgang mit Vermögen und Geld auf gesundem Menschenverstand.

  • Psychologische Erkenntnisse sind grundlegend für eine ökologisch-achtsame soziale Weltmarkt-Wirtschaft

    Die Menschen- und Grundrechte dienen friedlichem Zusammenleben und der Vermeidung von Schädigungen. Sie ergaben sich aus psychologischen Erkenntnissen als hilfreiche Mittel zur Herbeiführung eines global-einheitlichen Rechtswesens sowie einer ökologisch-achtsamen nachhaltigen Ordnung der Weltwirtschaft. Die Beachtung dieser Rechte verhilft zu einer enormen Steigerung der menschlichen Produktivkräfte, zur Verbesserung der Gesundheit und Zufriedenheit der Bevölkerung sowie zu einer immensen Verringerung der Staatsausgaben. Überall ist die Bevölkerung mit dem Nutzen der Beachtung dieser Rechte gründlich vertraut zu machen.