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Menschenrechte

  • Die Würde des Menschen ist unantastbar. Qualitätskontrollen zeigen, inwiefern staatliche Instanzen vorrangige Aufgaben vernachlässig(t)en und deshalb versag(t)en

    Allzu viele Politiker*innen sind mit den Eigenarten und der Unantastbarkeit der Würde des Menschen noch zu wenig vertraut. Üblicherweise orientieren sie sich an vermeintlich „bewährten“ Vorgehensweisen (Ritualen, Verhaltensregeln, repräsentativen Auftritten, Interessen, Wahlen, Diskussionen etc.), die in der Öffentlichkeit für gute Eindrücke sorgen können, ohne nachweislich geeignet zu sein, zufriedenstellende Problemlösungen herbeizuführen. In dieser Hinsicht untaugliche Strategien sollten (spätestens) seit der Verabschiedung der Charta der Vereinten Nationen (1945) und des Grundgesetzes (1949) durch vernünftigeres, nämlich wissenschaftlich fundiertes rechtsstaatliches, für Frieden sorgendes, Problemlösen ersetzt worden sein. Dieser Text enthält Hinweise, die zu zweckmäßigen Korrekturen beitragen: „Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.“ Friedrich Rückert (1788-1866) 

  • Vom Kriegsirrsinn zur Bürgerdemokratie

    Kriegsführung geht stets allseitig mit gravierenden Schädigungen einher, auch der natürlichen Lebensgrundlagen, der Ökologie, der Gesundheit. Die Menschenrechte beruhen auf dem angeborenen Recht aller Menschen, gut leben zu wollen und zu können. Deshalb besagen sie, wie sich Menschen stets verhalten sollten, nicht nur im Straßenverkehr: Bei allem, was man tut, sollte man nicht nur sein eigenes Wohl, sondern zugleich auch das Wohl aller Anderen im Blick haben und unterstützen. In diesem Sinne wurden die Grundrechte im Grundgesetz formuliert, damit „alle staatliche Gewalt“ das Allgemeinwohl (= Demokratie, Frieden) unterstützt, ohne Schädigungen anzurichten.

  • Überlegungen zum Umgang mit den Sorgen von Bürgern.

    Wie nützlich ist die Achtung der Menschenwürde? Menschen fühlen sich ihren Bedürfnissen, Sorgen und Ängsten weitgehend hilflos ausgeliefert. Sie erleben sich als mit ihren Anliegen alleingelassen, als unverstanden, als zu wenig ernstgenommen und als ungenügend unterstützt.  Milliarden Menschen wurden zu Sklaven des Geldverdienen-Müssens. Ohne Geld meinen etliche Menschen, nicht mehr überleben zu können, während reichlich Geld zu haben alle Türen zu öffnen und Allmächtigkeit zu verleihen scheint.

  • Wozu ist Achtung und Schutz der Würde des Menschen gut?

    Es sollte für alle Menschen selbstverständlich sein, dass die Achtung und der Schutz der Würde bestens zum Wohl aller Menschen beiträgt. Voraussetzung dafür ist, dass möglichst viele Menschen mit der Bedeutung und den Auswirkungen der Menschen- und Grundrechte vertraut sind. Hilfreiche Bildungsangebote und Informationen dazu sind Mangelware. Denn seit Jahrtausenden sind mächtige gesellschaftliche Instanzen daran interessiert, dass „das Volk“ nicht merkt, was Sache ist. Wissenschaftliche Forschungsprojekte konnten hier für Klärungen der komplexen Zusammenhänge und für das Finden guter Problemlösungskonzepte sorgen.

  • Das Lieferkettengesetz ist eine gute Medizin

    Etlichen Unternehmen mangelt es an Bereitschaft, Menschenrechtsstandards konsequent zu beachten. Anscheinend bedarf es weltweit beeindruckender Befunde, um den notwendigen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Solche Befunde zeigen sich zunehmend seit dem Auftreten von Coronaviren in der chinesischen Metropole Wuhan. Nicht nur dort werden gesundheitsbezogene Sorgfaltspflichten vernachlässigt. Das zeigte sich beispielsweise in fleischverarbeitenden Unternehmen in Deutschland, etwa bei der Firma Tonnies in Rheda-Wiedenbrück. Bislang wurden die vielfältigen möglichen Ursachen eines gehäuften Auftretens von Viren-Infektionen, von Behandlungsnotwendigkeiten und von eingetretenen Todesfällen noch nicht gründlich genug untersucht und geklärt. Thematisiert werden wissenschaftlich belegbare Zusammenhänge zwischen Verletzungen von Menschenrechten und der aktuellen Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskrise.

  • Die Würde des Menschen und die Corona-Pandemie.

    Das oberste Gebot des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ wird von etlichen Jurist*innen nicht verstanden oder missverstanden. Denn die „Würde des Menschen“ ist nichts Juristisches, sondern etwas allgemein Menschliches, Emotionales, Psych(olog)isches. Mit anderen Worten beinhaltet sie: Jeder Mensch ist (mit)verantwortlich, das Leben und dessen Grundlagen zu schützen - nicht nur das eigene Leben, sondern das gesamte Leben auf der Erde. Niemand kann anderen die Verpflichtung abnehmen, diesbezüglich verantwortungsbewusst zu handeln, und niemand darf sich dieser Verpflichtung entziehen. Die Vereinten Nationen betonen "the responsibility to protect (R2P)". Die Corona-Pandemie stellt uns vor die Aufgabe, dieser Verantwortung ab sofort lebenslänglich bewusster als bisher gerecht zu werden, indem wir die Menschenrechte konsequent achten und schützen.

  • Die Bedeutung der Menschenrechte aus der Sicht der Vereinten Nationen und des Grundgesetzes

    Zum Sinn und zur Bedeutung der Menschenrechte gibt es unterschiedliche Auffassungen. In den „westlichen“ Staaten ist die Vorstellung verbreitet, diese Rechte seien als Abwehrrechte gegen die Bemühungen staatlicher Instanzen gerichtet. Diese Vorstellung kann die Ablehnung der Menschenrechte fördern. Demgegenüber betonen die Vereinten Nationen: Die Menschenrechte stehen allen Menschen gleichermaßen zu. So wie im Straßenverkehr sollte im Umgang miteinander stets Schaden vermeidendes Handeln Priorität haben. Alle Menschen benötigen hinreichende Entscheidungs- und Handlungsfreiheit, um in der Lage zu sein, gewissenhaft eigenständig sowohl zu ihrem eigenen persönlichen Wohl als auch zugleich zum bestmöglichen Wohl aller andern Menschen beizutragen.

  • Menschenrechte und Digitalisierung

    Ursprünglich konnte und sollte die Digitalisierung zur Erleichterung des menschlichen Lebens verhelfen. Im Laufe der Zeit nahm dort jedoch gezielter Machtmissbrauch überhand. Es wurden Algorithmen der Zerstörung verbreitet, die zu Unerträglichem führten. Die eingetretenen Fehlentwicklungen sind zu korrigieren: Das Leistungsvermögen der digitalen Informationstechnologie wird überschätzt. Fälschlicherweise werden programmierte Vorgänge als „künstliche Intelligenz“ (KI) bezeichnet. Analogen menschlichen Prozessabläufen wird im Rahmen der Programmierung und der Internetkommunikation viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Der Binärcode begünstigt menschenrechtswidrigen totalitär-diktatorischen Umgang unter Usern. Die Digitaltechnologien müssen den menschlichen Lebensbedürfnissen gerechter werden.

  • Beiträge zur Stärkung der Vereinten Nationen

    Die UN-Agenda 2030 betont, dass überall alle Menschen in Gerechtigkeit, Frieden und Wohlstand glücklich miteinander leben können sollen. Roman Herzog hatte 1997 in der „Ruck-Rede“ darauf hingewiesen, dass wir in dieser Hinsicht keine Erkenntnis-Probleme haben, sondern nur Probleme bei der Umsetzung. Was zur Umsetzung notwendig und sinnvoll ist, wurde geklärt und ausgearbeitet: Die Kernaufgaben bestehen darin, die Allgemeinbildung sowie die Organisationen der Vereinten Nationen zu stärken. Jeder Mensch ist befähigt und berechtigt, gemäß seinen Möglichkeiten dazu beizutragen. Hier erhalten Sie Informationen dazu.