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Gerechtigkeit

  • Die bisherige Form von Politik geht zu Ende. Ab sofort geht es um verlässlichen Frieden, Sicherheit und Wohlstand für alle Menschen auf der Erde

    Gemäß der Vision und der Ausrichtung der Vereinten Nationen besteht die wichtigste Herausforderung im Hinblick auf die weltweite praktische Sorge für Frieden und Sicherheit darin, überall von bisherigem (kriegerischem) Gegeneinander zu gleichberechtigtem Miteinander (Einigkeit, Teamwork) überzugehen. Auf der Grundlage innovativer Forschungs- und Bildungsmaßnahmen stehen uns heutzutage neue, zweckmäßigere Organisationsformen für kooperatives gesellschaftliches Zusammenleben zur Verfügung. Zuverlässigerer und ökonomischer als die noch üblichen politischen Organisationsformen gewährleisten diese allen Menschen Frieden, Sicherheit und Wohlstand. Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog bezeichnete diese 2014 als „Bürgerdemokratie.“ Er charakterisierte sie als „schlank, kompetent und schlagkräftig“. Indem die Würde des Menschen und die Menschenrechte entsprechend der deutschen Verfassung, des Grundgesetzes von 1949, konsequent geachtet und geschützt werden, lassen sich die globalen Herausforderungen im Sinne des Allgemeinwohls bewältigen – die Finanz-, Migrations-, Klima-, Umwelt- und Corona-Krisen.

  • Die Vereinten Nationen und das Grundgesetz entstanden, um Rechtsextremismus zu überwinden.

    Politiker*innen meinen, besondere Privilegien und Rechte gegenüber der Bevölkerung zu benötigen, um zugunsten des Allgemeinwohls ordnend für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit sorgen zu können. Infolge dessen gehören der Rechtsextremismus sowie Mittel, die seine Überwindung unterstützen könn(t)en, zu den weltweit bestens erforschten Gegebenheiten. Befunde hierzu wurden in Deutschland und Europa bislang noch zu wenig bekannt gemacht und praktisch genutzt. Im Unterschied zu diesem Extremismus beruht demokratische Rechtsstaatlichkeit auf Verfassungstexten, die von der Gleichberechtigung aller Menschen ausgehen und davon, dass sich alle Menschen gegenseitig unterstützen können und sollen, gemäß dem Grundsatz der Subsidiarität. Das entspricht der Zielausrichung der Organisationen der Vereinten Nationen sowie des Grundgesetzes, die Achtung und den Schutz der Würde des Menschen und der Menschenrechte einzufordern.

  • Demokratisch-rechtsstaatliche Strategien zu friedlicher Krisenbewältigung. Bewährte Methoden und das Konzept von Kurt Lewin.

    Stets war Krisenmanagement für Menschen lebenswichtig – für das eigene Überleben und für die Verbesserung der Lebensbedingungen. Falls Krisenmanagement misslingt, geraten Menschen in Nöte, in Lebensgefahren, in kriegerische Auseinandersetzungen und den Tod. Gutes Krisenmanagement setzt Bildung voraus: Vertrautheit mit zuverlässigen naturkundlichen /naturwissenschaftlichen Erkenntnissen als Grundlage von Knowhow zur Lösung von Problemen. Zu lernen ist, im Einklang mit der Beschaffenheit der Natur leben zu können und deren Eigenarten zu kultivieren. Das Rechtswesen kann und soll – gemäß der Responsibility to Protect www.globalr2p.org/media/files/iciss_report.pdf – mit Empfehlungen („Geboten“) zu naturgerechtem menschlichem Handeln beitragen, um für friedliches und gerechtes Zusammenleben auf der Erde zu sorgen.

  • Beim Rechtsextremismus geht es um das, was rechtstaatlich und vernünftig ist, nicht um "rechte" oder "linke" Politik

    Was ist unter Rechtsextremismus zu verstehen? Auf naturwissenschaftlichen Grundlagen erfolgt hier eine Klärung dazu. Diese kann und soll dazu verhelfen, auf rechtsextremistische Handlungstendenzen so konstruktiv zu reagieren, dass sich diese erfolgreich überwinden lassen. Damit zeigt sich, wie wir zu demokratischer Rechtsstaatlichkeit und friedlichem Zusammenleben gelangen können – weltweit auf der Basis des Schutzes und der Achtung der Würde des Menschen, unserer unveräußerlichen Menschen- und Grundrechte. Zugleich dient das dem Gesundheitsschutz angesichts von Corona-Viren sowie dem Klima- und Naturschutz. Obwohl Verfassungstexte wie das Grundgesetz Politiker*innen dazu verpflichten, widmen sie sich dieser Aufgabenstellung allzu häufig noch nicht mit der notwendigen Entschlossenheit, Konsequenz und naturwissenschaftlichen Sachkenntnis.

  • In Europa brauchen wir nachhaltig-vernünftige Politik. António Guterres konnte in seiner Karlspreis-Rede Wichtiges nur andeuten, jedoch nicht ausführlich darstellen.

    Wenn Gerechtigkeit erwartet oder gefordert wird, geht es darum, optimale Entscheidungen zu treffen - solche, die allen Gegebenheiten und Erfordernissen zugleich nachhaltig gerecht werden, die für das Bestmögliche sorgen. Als vorbildlich gilt hier zum Beispiel die weise Urteilsfähigkeit des israelischen Königs Salomon: 
    https://www.kathweb.de/bibel/redewendungen/ein-salomonisches-urteil.html 
    Der Philosoph (zugleich auch: Psychologe) Immanuel Kant und der Pädagoge Jean Jacques Rousseau formulierten verfassungsrechtliche Konzepte, die dafür sorgten sollten, dass derartig weises Vorgehen staatlicherseits stets erfolgt. Ihre nachhaltig-vernünftigen Konzepte stießen jedoch bei den europäischen Herrschaftseliten überwiegend auf Unverständnis und Ablehnung. Denn diesen ging es vor allem um die Absicherung ihrer Vorherrschaft und Privilegien gegenüber allen anderen Mitgliedern der Bevölkerung. Sie bevorzugten die Beibehaltung und die Absicherung von Ungerechtigkeiten zu ihren Gunsten und zum Nachteil anderer. UN-Generalsekretär António Guterres forderte in seiner Karlspreisrede die Regierenden und die Bevölkerung in Europa zur Korrektur ihrer verheerenden Ausrichtung auf.

  • Menschenwürdige Formen der Handlungskorrektur

    Irren ist menschlich. Uns unterlaufen immer wieder Fehler. Leicht lassen wir uns täuschen - leicht können wir getäuscht werden. Wenn wir überfordert sind, kommt es gehäuft zu Fehlern. Es ist wichtig, dass wir erkennen, wo welche Korrekturen notwendig sind und dass wir zuverlässig für diese Korrekturen sorgen, damit Fehler möglichst nachhaltig behoben werden: Wo Fehler erkannt worden sind, sollen sie zukünftig nicht weiterhin gemacht (= beibehalten) werden. In dieser Hinsicht lässt sich politisches, rechtliches und wirtschaftliches Handeln betrachten. Hier werden dringende Korrekturnotwendigkeiten deutlich.

  • Bemerkungen zur Coronavirus-Rede von Bundespräsident Steinmeier

    Die Waage gehört zu den Symbolen der römischen Göttin Justitia. Sie kann und soll für Ausgewogenheit sorgen, indem sie Unausgewogenheit (= Ungerechtigkeit) deutlich erkennbar werden lässt. Wenn und wo Menschen unzufrieden und/oder überfordert sind, also in einem Ungleichgewicht, in Unsicherheit, Verzweiflung, Ängsten, benötigen sie möglichst uneingeschränkte Entlastung sowie Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit, um unter den konkreten Gegebenheiten jeweils das Bestmögliche, das Vernünftigste eigenständig herausfinden und tun zu können - nicht nur zum eigenen Wohl sondern zugleich auch zum Wohl anderer: Die Corona-Pandemie lehrt uns, im Sinne der Menschenrechte gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu handeln: Was wir tun und was wir unterlassen, wirkt sich stets auch auf andere Menschen und auf unsere Lebensgrundlagen aus. Gerecht kann nur sein, was möglichst keinen Schaden verursacht. Dementsprechend sollten alle Bürger*innen handeln. Derartig vernünftiges Handeln, das Immanuel Kants kategorischem Imperativ und Max Webers Verantwortungsethik entspricht, sollten unsere gewählten Volksvertreter*innen wertschätzen, unterstützen und fördern, statt es zu verurteilen und zu diffamieren.

  • Gerecht kann nur sein, was die Gesetze des Lebens respektiert

    Alle staatlichen Instanzen sind verpflichtet, über den Schutz des Lebens dem größtmöglichen Wohl der Bevölkerung zu dienen, indem sie auf ihrem Territorium für die Einhaltung demokratisch-rechtsstaatlicher Verhaltensregeln sorgen. Denn erlittene Ungerechtigkeiten können Menschen in Verzweiflungstaten treiben, in Krankheitsanfälligkeit und Gebrechen, in die Flucht aus ihrer Heimat, in die Kriminalität, in Suchtverhalten und Drogenmissbrauch, in gewalttätiges Handeln anderen Menschen (und auch sich selbst) gegenüber, bis zu Mord und Selbstmord. Demokratische Rechtsstaatlichkeit besteht darin, über menschen- und grundrechtsgemäßes Handeln gerechtes und friedliches Zusammenleben zu fördern. Darauf ausgerichtetes achtsames Handeln kann über Erziehungs- und Bildungsangebote vermittelt, eingeübt und verbreitet werden.

  • Wo Rivalität vernichtet, können Rechts- und Bildungsmaßnahmen retten

    Naturwissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse finden in der Politik und in der Öffentlichkeit nicht die notwendige Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit. Das begünstigt ungerechtes Handeln. Wesentliche Ursachen dafür liegen in den Eigenarten des westlichen Bildungswesens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1945). Seitdem wird hier nicht mehr in erster Linie auf die Förderung des nachhaltigen Wohles der Bevölkerung Wert gelegt, sondern auf militärische, ökonomische und finanzielle Erfolge unter Wettbewerbsbedingungen. Damit das menschliche Leben auf der Erde nicht zugrunde geht, sind die schädlichen Auswirkungen der Wertschätzung von Wettbewerb (= Rivalität) zu minimieren.